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27.03.2015

Porta Westfalica / Paderborn / Oppin: Tönsmeier Gruppe investiert 1,5 Millionen Euro in Löschsysteme

Dorota Lew-Pilarska überreichte Jürgen Tönsmeier den Umweltpreis in Grodzisk Wielkopolski.

Das Brandschutzsystem kann mit einer Leistung von bis zu 6.000 l/min ausgelegt werden.

Die Tönsmeier Gruppe hat in den vergangenen Monaten massiv in den Brandschutz ihrer Recyclinganlagen investiert. Rund 1,5 Millionen Euro gab das Unternehmen aus, um die bestehenden Lösch- und Alarmierungsstrukturen an den Standorten in Porta Westfalica, Paderborn und Oppin wirkungsvoll zu ergänzen. Dazu wurden insgesamt acht leistungsstarke Werferlöschsysteme des österreichischen Spezialisten Rosenbauer installiert. Diese stellen sicher, dass auffällige Temperaturschwankungen schon im Frühstadium identifiziert werden. Der umgehende Einsatz effektiver Löschmittel verhindert dann den Ausbruch des eigentlichen Brandes. „Die Werferlöschsysteme sind für uns eine wichtige Komponente in einem Maßnahmenpaket, mit dem wir Mensch, Material und Umwelt vor schädlichen Ereignissen schützen“, so Peter Berlekamp, Projektleiter Brandschutz bei Tönsmeier.

An den drei Standorten in Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt betreibt Tönsmeier hochmoderne Aufbereitungsanlagen. In Porta Westfalica werden Leichtverpackungen sortiert, in Paderborn stellt das Unternehmen – gemeinsam mit der Stratmann Gruppe aus Bestwig -Ersatzbrennstoffe her, in Oppin werden beide Fraktionen aufbereitet. Durch die Werferlöschanlagen - jeweils Kombinationen aus Werfer und Infrarot-Temperaturüberwachung - werden die Anlieferbereiche und die Produktlager rund um die Uhr  geschützt: Erkennt das Infrarotsystem einen Hot-Spot, werden dessen Koordinaten an den Werfer geschickt. Dieser richtet sich selbstständig aus und kühlt mit Oszillierbewegungen zielgerichtet den Brandherd ab. Für die Löschwasserversorgung wurden Reservoire mit bis zu 150.000 l Fassungsvermögen gebaut. Erstmals zum Einsatz kommt bei dieser Art von Brandschutzsystem ein Werfer RM65, der mit einer Leistung von bis zu 6.000 l/min ausgelegt werden kann.  „Wir sind davon überzeugt, dass sich die umfangreichen Investitionen auszahlen werden und die Hightech-Systeme einen erstklassigen Schutz bieten. Am liebsten wäre es uns allerdings, wenn die Werferlöschanlagen den Beweis ihrer Leistungsstärke gar nicht erst erbringen müssen“, betont Peter Berlekamp.


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